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Erneut TV-Desaster?

Hier der erste Tratsch aus der Szene:

Gerüchten zufolge wird der Bühnenhintergrund komplett als leuchtende LED-Wand realisiert. Jegliche Black-Art Effekte werden damit dann schier unmöglich.

Es gab laut unserem Informanten schon zahlreiche Beschwerden von Seiten zahlreicher Wettbewerbsteilnehmer. Grund für die leuchtende LED-Wand soll ein visuelles und TV-taugliches Bühnenbild für die anwesenden Fernsehkameras sein.

Wird es bei der FISM in Rimini ein ähnliches Desaster geben, wie bei der legendären TV-Aufzeichnung der Final-Gala bei einem der vergangenen Weltkongresse als damals die Preisverleihung wegen einer Fernsehaufzeichnung mehrfach unterbrochen wurde?

Es gibt aber auch gutes zu Berichten: Die Bühnenregie der Wettbewerbe liegt übrigens (erneut) komplett in schwedischer Hand. Das Team muss in Stockholm einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben. Das Team ist schon im Vorfeld sehr bemüht, trotz kurzer Probenzeiten vor Ort, alles wichtige im Vorfeld mit den Künstlern zu besprechen…

21 Kommentare zu Erneut TV-Desaster?

  1. Markus Lenzen // 31. Mai 2015 um 19:33 //

    Also da werden ja jetzt Äpfel mit Birnen verglichen. Das TV Desaster lag ja nicht an der LED Leinwand.
    Das Desaster von Stockholm setzte sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:
    Die anderen Galas wurden halt ohne Bühnen-Deko gespielt und für das Fernsehen hatte man sich dann Mühe gegeben. Das war das eigentlich ärgerliche. Aber am Bühnenbild gab es keine Kritik, das war ein Wow-Moment. Das Desaster war, dass es eine Aufzeichnung war und das TV-Team die Regie übernahm.
    Dann wurde plötzlich das Publikum gebeten, TV-Applaus einzuspielen. Dafür gebe ich mich nicht bei einem Fachkongress her. Der krönende Abschluss des Desasters war dann, dass man den Preisträgern wieder die Preise abnahm, weil es leider tv-techisch nicht im Kasten war, und das geht halt nicht. Dann muss man halt unter Live-Bedingungen aufzeichnen.
    Ansonsten sollte der Blog hier nicht gleich zum Klatsch-Forum verkommen. Wer im Wettbewerb einen schwarzen Hintergrund braucht, der sollte dann mal bei dem Orga-Team nachfragen. Das sollte zum Standardangebot gehören, zumindest als möglich Option. Also bitte nicht gleich hier alles schlecht reden. Ansonsten scheint es mir zeitgemäß auch mit modernem Bühnenbild zu arbeiten. Sollte ein Zauberer nicht auch in einer modernen TV-Show darauf vorbereitet sein, nicht immer einen schwarze „Lappenabhängung“ zu haben. Heutiger TV Standard durfte beim ESC bewundert werden. Ist die Zauberkunst etwa stehengeblieben? Also bitte Fragen beantworten und Lösungen suchen. Und weniger Klatsch und Spekulationen verbreiten… Think Positive

  2. Wenn man in der Rubrik Klatsch und Tratsch kritisiert dass dort Klatsch und Tratsch steht, dann hat man etwas nicht ganz verstanden…. 😉
    Also diese Rubrik meiden.
    Also: think logic!

  3. Markus Lenzen // 31. Mai 2015 um 21:52 //

    Also, nach positivem und logischem Nachdenken habe ich folgende Mitteilung an alle Wettbewerbsteilnehmer: Wie mir eben Jakob Mathias mitteilte sollte jeder seinen Bedarf bezüglich eines schwarzen Hintergrunds bei der Regie anmelden, am besten jetzt gleich. Jakob hat die Rückmeldung bekommen, dass das dann auch möglich ist. Das Problem ist eher nicht der schwarze Hintergrund, sondern viel häufiger das Gegenlicht. Also genug getratscht. Wünsche dem Blog-Team viel Freude bei der Arbeit. Und ich werde dann mal zukünftig die Klatsch und Tratsch-Rubrik eher meiden.

  4. Hey Markus, mir ging es weniger um den zeitgemäßen Hintergrund an sich. Als um die Tatsache, dass sich – anscheinend – die Wettbewerbsteilnehmer mal wieder nach der Pfeife von TV-Leuten richten müssen. Für FISM und einen Kongressveranstalter sollten optimale Wettbewerbsbedingungen an erster Stelle stehen. Aber vielleicht wird ja alles gut und dieses Gerücht löst sich in Luft auf. Ich werde weiterhin – auch darüber – berichten!

  5. Ulrich Rausch // 1. Juni 2015 um 6:28 //

    .. man sollte vielleicht bedenken, dass der Veranstalter des Kongresses ein erfolgreicher Produzent von TV-Zaubershows im italienischen Fernsehen ist. (http://www.mastersofmagic.tv/) Er hat also ein bisschen Erfahrung.
    Und in italienischen TV gibt es seid sicher mehr als 10 Jahren fast ausschließlich LED – Bühnenbilder.
    Eher schade finde ich, dass es eine Kongresshalle ohne festinstalierte Bühne ist, d.h. es muss dort alles extra hingebracht und aufgebaut werden, was man in einem Theater mit Bühnenturm, Neben-, Seite und Hinterbühnen einfach vorhanden ist.

  6. Lex Schoppi // 1. Juni 2015 um 13:35 //

    Zauberkunst, die im Jahr 2015 mit Back Art Illusionen zu einer Weltmeisterschaft anreist, löst unweigerlich Kopfschütteln aus. Insofern heißt FISM verstaubte Kunst herzlich Willkommen in der Zukunft.

  7. Als „Betroffener“ bin ich der Meinung, dass grundsätzlich nichts gegen die „moderne“ Variante sprechen würde, wenn man denn die Wettbewerbsteilnehmer ein wenig früher über diesen Umstand informiert hätte. Wenn es bei FISM seit gefühlt 5000 Jahren klassische Kastenbühnen mit schwarzem Rückvorhang gab, kann man als Teilnehmer nicht erwarten, dass im 5001. Jahr alles anders sein wird. Hätte man uns Teilnehmer frühzeitig – sagen wir sechs Monate im Voraus – informiert, bin ich der festen Überzeugung, dass praktisch alle sich hätten darauf einstellen können. Fünf Wochen vorher ist das schon ein bisschen schwieriger, wenn nicht gar unmöglich.

    Positiv ist aber wirklich das ständige Bemühen des erfahrenen Regieteams aus Schweden hervorzuheben, die auch dieses Problem in den Griff bekommen haben.

  8. @ ZaubetriXXer: Danke für das offizielle Feedback als betroffene Wettbewerbsteilnehmer. Ich drücke Euch die Daumen!

  9. @ Lex Schoppi: Ich finde es sehr amüsant das jemand der sich auf der Bühne die Kleider vom Leib reißt „Back Art Illusionen“ als „angestaubt“ empfindet und darüber seinen Kopf schütteln muss.

    Ich würde mich sehr freuen wenn Du mit Deiner modernen und zeitgemäßen Darbietung bei der nächsten Weltmeisterschaften antreten würdest. Willkommen in der Zukunft!

  10. Lex Schoppi // 4. Juni 2015 um 0:15 //

    @ Erasmus Stein : Danke für Dein Feedback, ich finde es auch sehr amüsant, dass Du, der selbst nie bei FISM antrat, solch einen Kommentar abliefert. Es sollte Dir klar sein, dass es die Sparte Quick Change, die in allen Varietés der Welt anerkannt ist, bei FISM bislang immer noch nicht gibt. Ich lasse Dir da gerne den Vortritt, ich habe genügend für`s TV gearbeitet und unzählige Künstler beraten und ausgestattet, um einschätzen zu können, dass heute eine Nummer vor einem schwarzen Vorhang in der Realword des Entertainments als schwer vermittelbar gilt / quasi unverkaufbar ist. Da Du aber als Redakteur mich nie interviewt hast, konnte ich Dir das auch noch nie sagen 😉 Mein Kommentar, sollte er Dir noch so sehr aufstoßen, war ernst gemeint, denn der FISM Präsident Rolfo fordert im Grunde genommen ja die Wettbewerbsteilnehmer geradezu auf, sich den modernen technischen Gegebenheiten anzupassen, die Du ja auch aus Deiner langjährigen Kreuzfahrtbühnenerfahrung auch zur Genüge kennst. Also PEACE, ich lade Dich gerne auf eine Friedenspfeife ein.

  11. „Es sollte Dir klar sein, dass es die Sparte Quick Change, die in allen Varietés der Welt anerkannt ist!“

    „Anerkannt“, soso…lach

  12. Ihr wisst es ja sicherlich, aber es geht für die Schweiz Nathalie und Eli mit einem Quick Change Programm in den Wettbewerb. Ich finde auch, dass es keine eigene Sparte dafür braucht, wenn man das konsequent machen würde, dann müsste es ganz viele Sparten zusätzlich geben. Es geht übrigens bei Quickchange nicht unbedingt darum sich schnell umzuziehen, sondern um eine magische Illusion zu erzeugen. Genauso wenig geht es bei einem Manipulator nicht darum möglichst schnell Billardbälle aus dem Halter zu ziehen….
    :-), Aber eines muss man schon sagen, die Kommunikation der Italiener ist gewöhnungsdürftig. Man bekommt auf seine Anfragen nur sehr zögerlich Antwort, die Close-up Künstler haben noch immer keine Einteilungen bzw. wurden die bestehende kurzfristig außer Kraft gesetzt etc. etc. Schlussendlich wird es ein toller Kongress. Aber beim Tyrannen aus Blackpool 2012, hätte es da schon böse Kommentare gegeben. Stattdessen lese ich in Rimini immer: „the best FISM ever…“

  13. Hanno, das ist ein wichtiger Punkt. Es geht um die Wirkung einer Darbietung, nicht (nur) um die Technik.

  14. @ Pierre Castell: Bitte immer freundlich, respektvoll und sachlich bleiben. Sonst muss ich hier unangemessene Kommentare löschen. Das möchte ich eigentlich nicht. Vielen Dank!

  15. @ Erasmus Stein
    Das war sachlich. Zudem ist es meine Meinung…
    Wenn sich jemand so wie er äußert muss auch er ertragen, wenn jemand zu seinem Act kommentiert.

    „Ich finde es sehr amüsant das jemand der sich auf der Bühne die Kleider vom Leib reißt “Back Art Illusionen” als “angestaubt” empfindet und darüber seinen Kopf schütteln muss.“ (Erasmus Stein)

    War das freundlicher, respektvoller und sachlicher?

  16. @ Pierre Castell: Ich denke wir sind in diesem Fall einer Meinung und brauchen uns nicht streiten.

    Würde mich freuen wenn dieser Thread aber nicht weiter abdriftet.
    Es geht hier ja schliesslich eigentlich um die nächste FISM.
    Vielen Dank!

  17. O.K., einverstanden;-)

  18. Kein Grund hier persönlich zu werden. Entgegen meiner prinzipiellen Überzeugung habe ich einen Kommentar gelöscht der mit der Sache gar nichts zu tun hatte und persönlich untergriffig war. Ich finde das sollten wir anderen Foren überlassen.

  19. Jan Brunner Jabutri // 17. Juni 2015 um 15:42 //

    Zicken Künstler anderer Genres eigentlich auch so rum …?
    Ich werde mich mal durch deren Foren arbeiten, hab‘ aber irgendwie so ein Bauchgefühl, dass Zauberer da schon ziemlich weit vorne in der nach oben offenen „Zickenskala“ sind…

  20. Thorsten Happel // 30. Juni 2015 um 17:17 //

    Aus eigener, praktischer Erfahrung kann ich sagen, dass die Zusammenarbeit mit Gay Ljungberg, dem Bühnenmanager für die Wettbewerbe bei der FISM in Blackpool 2012, und seinem Team ein absolutes Vergnügen waren und äußerst professionell durchgeführt wurden.

    Trotz sehr anspruchsvoller Anforderungen, vor allem an den Ton, von unserer Seite aus wurde alles sehr freundlich und optimal umgesetzt.

    Das wird in Italien für die Wettbewerbsteilnehmer hoffentlich nicht anders sein.

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